Meine Erfahrung mit Facebook und Co.

Natürlich habe ich als Autorin und Bloggerin auch so einige Accounts bei den verschiedenen Social Media Kanälen geführt. Doch irgendwann kam dann der Punkt, wo ich aufgewacht bin.

Der Entschluss

Ich habe meine Seiten alle akribisch geleert und dann gelöscht: Instagram, Facebook, Twitter und wo ich nicht alles war. Einfach weg. Tagelange Arbeit, aber mit jedem Stück habe ich mich befreiter, ruhiger und sogar entspannter gefühlt. Back to life…

Endlich wieder frei und unabhängig :)

 

Fazit

Ich hatte mit Facebook kaum jemanden erreicht und jetzt ohne auch nicht, ich verpasse also nichts und jetzt erst recht nicht mehr. Und so dazwischen würde ich sagen: mir hat es nichts gebracht und das Wenige, was drin war, bekomme ich auch durch guten Content auf meiner eigenen Seite. SEO und Co. ist mein neues Facebook.

Ich nutze die Zeit lieber, um meine wahren Freunde zu besuchen, mehr an die frische Luft zu gehen, Gutes zu tun und zu schreiben. Ich lerne ein Musikinstrument, nehme Pflegetiere auf und genieße die ruhigen Abende im Garten. Das kann mir kein Social Media Kanal bieten, denn das ist das wahre echte Leben…

 

Ich möchte Facebook und Co. nicht verteufeln, sondern nur über meine Erfahrungen sprechen und Dich zum Denken animieren.

Hier findest du einen weiteren interessanten Artikel zum Thema Ausstieg aus dem Social Media Laufrad. Ansonsten findet Du hier noch ein paar Social Media Marketing Tipps.

Meine Amazon Buchtipps ;)

Zeitliches

Ich habe sehr viel Zeit auf den Social Media Kanälen verbracht. Zu viel, wie ich finde. Und es blieb ja nicht bei eigenen Beiträgen, sondern ich habe natürlich auch bei anderen herumgestöbert und war in verschiedenen Gruppen aktiv.

Mal davon ab, dass ich eh kein Mensch bin, der gern in der Öffentlichkeit steht, habe ich auch nicht viel Privates veröffentlicht. Das hielt meine Seiten ziemlich übersichtlich, aber weniger Zeit hab ich dort trotzdem nicht verbracht.

 

Reichweite

Ganz am Anfang hat man noch jemanden aus der Ferne erreicht, später nur noch seine Freunde, dann nur noch wenige davon und mittlerweile muss man für Reichweite bezahlen und bekommt sie nicht mal wie versprochen. Geldrauschmeißerei vom Feinsten.

In zwei Jahren um und bei 50 Abonnenten bei Instagram, keine 20 Follower bei Twitter und keinen bei Youtube… wozu? Deshalb ist die Arbeit dahinter ja nicht weniger. Gut, man soll durchhalten, aber das fällt nicht nur schwer bei den Zahlen, sondern macht auch keinen Spaß und noch weniger Sinn. Dazu müsste ich mehr darauf erpicht sein, mich zu präsentieren.

 

Persönliches

Eigentlich habe ich mich viel geärgert, denn andere schienen alles besser zu machen. Ich habe grottig miese Angebote gesehen von Buchwerbern, die so eine gute Resonanz und sogar noch Geld dafür bekommen. Mit meinem privaten Profil habe ich einige schöne Dinge gepostet, die nichts mit meinen Büchern zu tun hatten und mit Liebe erstellt wurden. Teilen? Warum auch. Da wird lieber herzlos dahingesch… Dreck geteilt. Dass hat mich echt frustriert.

Bei manchen Leuten dort sieht man auch nicht, dass Vieles erkauft wurde, aber es macht uns vor, dass anscheinend alle wild darauf sind. Von den ganzen Fakenews, politische Unwahrheiten und Hetze gegen Rechts mal abgesehen, hab ich nichts Relevantes für mich gefunden. Social Media bringt mir nichts, frustriert mich noch dazu und raubt mir Nerven und Zeit.

Wie ist es bei Dir? Bist Du dabei, warst es vielleicht nie oder bist auch weg? Erzähl doch mal! :)

Übrigens: ich habe mich beim Schreiben dieses Artikels gefragt, warum man von seiner Seite/seinem Blog auf Facebook verlinken sollte. Ist es nicht so, dass die Besucher dann dorthin wandern anstatt sich den Blog anzuschauen? Was für einen Sinn ergibt das?

Auf meinen Seiten gebe ich immer mal wieder Tipps, die zu anderen Seiten und Anbietern führen. Jegliche Werbung wird als solche gekennzeichnet (Werbung oder *). Für deren Inhalte bin ich nicht verantwortlich.

 

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© Charlene Mc Kennie