Social Media – Muss das wirklich sein?

Gib es zu, auch Du hast mindestens einen Facebook-, Twitter- oder Instagramaccount. Das dachte ich mir. Egal, ob privat oder gewerblich, Social Media muss sein, das ist trendy, ein must have. Aber muss man überhaupt trendy sein? Gehen wir der Sache mal auf den Grund…

Alles tun für mehr Reichweite?!

Ist Dir eigentlich klar, dass und wie viel Zeit Du auf Facebook und Co. verbringst? Vielen ist es das nicht. Hier mal zehn Minuten, dort mal fünf Minuten und am Ende des Tages warst Du drei Stunden im Social Media Netzwerk unterwegs. In der Zeit hättest Du was mit Deinen Freunden machen, ausreiten oder, als Autor oder Blogger, an Deinen Texten arbeiten können.

Ist Dir klar, dass Du für die Nutzung der Portale mit Deinen Daten und Deiner Zeit bezahlst? Vielen ist es das nicht. Leider. Im Prinzip wird jeder Deiner Schritte im Hintergrund beobachtet, z.B. um Dir passende Werbung zu präsentieren. Es ist doch klar, dass man immer für eine Leistung bezahlen muss.

Wusstest Du, dass Deine Reichweite unter Deinen Abonnenten, Followern whatever nur bis zu fünf Prozent beträgt? Wenn Du auf Reichweite angewiesen bist, ist das echt wenig. Du hast schon bemerkt, dass kaum jemand Deine Beiträge teilt? Meistens werden eh nur fragwürdige Inhalte geteilt. Die Menschen wollen unterhalten werden. Kannst oder willst du das nicht, landest Du also schnell im Aus. Für echte Reichweite wirst Du tief in die Tasche greifen müssen und, und das ist eine eigene Erfahrung, die versprochene Reichweite wird nicht mal zu zehn Prozent erreicht.

Unabhängig sein und bleiben

Es soll Menschen geben, die es auch ohne Social Media geschafft haben und auch zukünftig schaffen werden. Frank Schätzing beispielsweise ist auch ohne Social Media auf den Bestsellerlisten. Wie hat er das wohl geschafft?

Wichtiger als all die tollen Portale ist, dass Du unabhängig bleibst. Kein Problem, für jemanden, der bekannt ist, klar. Aber für jemanden, von dem die Welt erst einmal erfahren muss, ist es schon ein Problem. Wie es auch anders geht, werde ich noch in einem anderen Beitrag erklären. Bedenke, dass Du immer abhängig von den Anbietern sein wirst: Facebook z.B. ändert die Regeln regelmäßig und selbstverständlich willigst Du bei allem ein, geht gar nicht anders. Die netten Bildchen, mit denen Du Dich von Facebooks Regeln distanzierst, sind nur Fakes, vor Gesetz gelten sie nicht.


Freunde Dich mit SEO und Co. an

Wenn Du einen Blog oder eine Webseite hast, beschäftige Dich mit den Themen Google Analytics, SEO und Co. Ich weiß, es ist absolut langweilig, aber es hilft mehr, als sich auf Social Media zu tummeln. Durch geschicktes SEO-Management kannst Du Deine Seite bald sehr weit oben sehen. Es gibt sogar Seiten, auf denen Du Deine Reichweite testen lassen kannst. Schau über bestimmte Keyword-Programme, welche Suchwörter besser zu Deinem Inhalt passen. Da lernt man einiges. Vernetze Dich mit anderen Bloggern, erstelle Gastbeiträge, stelle Gastbeiträge auf Deine eigene Seite, trage Dich in Linklisten ein oder nehme an Blogparaden teil. Dies alles sind tolle Möglichkeiten, Deine Bekanntheit zu steigern.


Wie ist es mit Dir, bist Du Social Media Fan oder eher abgeneigt? Wie handhabst Du Deine Werbung? Erzähl doch mal...




Auf meinen Seiten gebe ich immer mal wieder Tipps, die zu anderen Seiten und Anbietern führen. Jegliche Werbung wird als solche gekennzeichnet (Werbung oder *). Für deren Inhalte bin ich nicht verantwortlich.

 

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© Charlene Mc Kennie