Leseprobe 1: der Anfang...

So, hier ist er nun, der erste Beitrag im Roman-Tagebuch :) Ich stelle Dir hier eine Leseprobe ein, die Erste. Es geht um den Anfang. Bitte bedenke, dass sich immer noch etwas ändern kann bzw. dass auch noch Fehler drin stecken könnten. Dafür bist du aber hautnah dabei. Los gehts...


Maggie war ziemlich angespannt und ihr Magen unterstützte ihr Unbehagen. Das Ziehen hatte seit Hamburg stark zugelegt.

Heute begann ihr neues Leben. Ein neues Umfeld, neue Freunde, ein neues Zuhause, eine neue Arbeit und weit und breit kein Mann, der sie verletzen konnte. Sie zog bei ihrer Cousine ein und darauf war sie besonders gespannt, denn früher, als sie Kinder waren hatte es nicht immer so gut geklappt so nah beieinander zu sein. Ihre Cousine war ohne ihre Eltern in Maggies Familie aufgewachsen, sie waren eher wie Schwestern. Melanie war ganz anders als Maggie, viel forscher, sie wusste, was sie wollte und erreichte es auch meistens. Und nicht immer nahm sie dabei Rücksicht auf andere.

Maggies Blick wanderte während der Fahrt über die vielen Äcker und Seen, an denen sie vorbeifuhr. Sie zogen ebenso schnell weiter, wie ihre Gedanken. Hoffnung, Freude und Aufregung wechselten sich in stetigem Kreislauf ab, kein Wunder, dass ihr Magen rebellierte. Je näher sie ihrem Ziel allerdings kam, umso mehr blieb nur noch die Angst. Angst vor der Zukunft und ihrer eigenen Courage. Mit jedem Kilometer wuchs diese Angst wie Unkraut im Garten und überwucherte die bunten Blumen, die ihre hoffnungsvollen Gedanken waren.

Maggie erinnerte sich an den Horror der letzten Jahre und wie sie dem Ganzen entkommen konnte. Alles erschien ihr so bildlich vor Augen, als fände es gerade in diesem Moment statt. Sie schüttelte sich kurz bei den schmerzlichen Momenten, holte tief Luft und sah wieder in die Ferne. Nein, dass alles war vorbei und ein wunderschönes, aufregendes und spannendes Leben lag vor ihr. Hoffte sie.

Der Frühling war die beste Zeit für einen Neuanfang. Alles fing an zu blühen und auch die Tiere zeigten sich. Die Welt wurde immer mehr in eine bunte Decke eingehüllt. Es musste ein gutes Zeichen sein. Und hingegen der Meinung ihrer Schwester konnte man auch mit Anfang vierzig einen Neubeginn starten. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Vielleicht sah ihre Schwester das so, weil sie erst Anfang dreißig war und selbst so viel erreicht hatte, dass eine Veränderung gar nicht für sie in Frage käme. Doch auch wenn es in Maggies Fall eine jahrelange Tortour war, kann es bei anderen von heute auf morgen kommen.

Nur noch eine knappe Stunde und der Zug würde in den Bahnhof „Neues Leben“ in „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ einrollen. Nur noch eine Stunde und sie würde endgültig den Schalter ihres Lebens umlegen.

Wie hat Dir die erste Leseprobe gefallen, der Beginn? Ich werde nun regelmäßig von meiner Protagonistin erzählen. Wenn Du Lust hast, laß Dich mal wieder blicken ;)

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© Charlene Mc Kennie