Die ersten Inhalte stehen

Aktualisiert: Feb 9


Seit Tagen denke ich vermehrt über meine Reiterhofserie nach. Seit Tagen brennt es mehr in mir und endlich habe ich mich um mein neues Projekt "Reiterhofserie" kümmern können. Und es ist einiges dabei heraus gekommen :)

Ich war noch nicht sicher, ob ich meine erste Reihe bzw. Serie für Jugendliche oder Erwachsene schreiben soll. Dies ist nun entschieden: es ist für Erwachsene, aber Jugendliche können sie selbstverständlich auch lesen ;)

Der Titel ist auch gefunden "Gut Lindental". Geplant sind 10-15 Bände mit mindestens 100-180 Seiten. Den ersten Band habe ich auch bereits angefangen, er ist lustig. Aber nicht nur. Ich plane mindestens 2 Bücher im Jahr, besser 4. Ich denke auch über einen Buchtrailer in Form eines kleinen Kurzfilms nach.

Links siehst du das Probecover, mal sehen, ob es so bleibt. Es wird farblich immer etwas angepasst. Ich bin total begeistert und freue mich schon sehr auf die Serie, auf das Schreiben und die Menschen auf dem Hof...

Den ersten Inhalt findest du hier. Und so beginnt es (unbearbeitet):

Dunkelgrüne dicke und frisch geputzte Gummistiefel stapften gerade aus der Tür der Pension, als auch schon ein Taxi vorfuhr. Monika lächelte, auch wenn sie ein wenig gestresst war, aber über nette Gäste freute sie sich immer. Doch das dieser Gast eine Herausforderung werden würde, hätte sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht. Eine junge Frau stieg aus und Monika beäugte sie skeptisch. So sah keine ihrer üblichen Gäste aus. Ein Kostüm in ausgeblichenem braun umhüllte die zierliche Frau mit den Storchenbeinen, dessen kleine Füße in dunkelbeigefarbenen Pumps steckten. Sie stakste vom Taxi weg, sah sich kurz um und schnaufte dann den Taxifahrer an, ob es denn noch langsamer ginge. Dieser sah genervt und beschämt zu Monika, sie kannten sich. Monika lächelte. »Guten Tag, Frau Meier, nehme ich an.« »Fräulein bitte, Fräulein« zischte die Dame im Kostüm zurück. »Ich bin nicht verheiratet« setzte hinzu, als wäre dieser Zustand eine Zumutung. Monika zog ihre Hand zügig zurück, nachdem die junge Frau ihr mit einem Blick zeigte, dass sie ihr die Hand nicht reichen werde. Der Taxifahrer verabschiedete sich freundlich, eher von Monika, als von seinem anstrengenden Fahrgast, und fuhr vom Hof. Fräulein Meier sah ihm hinterher. »Unverschämte Person. Erst hat er sich verfahren und dann wollte er noch Trinkgeld« schnatterte sie. »Na, wenigstens musste ich den Umweg nicht bezahlen.« Monika verkrampfte sich, versuchte zu lächeln, aber den Versuch hätte sie sich auch sparen können. »Ihr Aufenthalt hier wird sie sicher milder stimmen, Fräulein Meier.« »Was soll das denn heißen? Wollen sie damit etwa sagen, ich wäre...« Sie hielt inne. »Ach, egal. Sie haben ja recht. Aus diesem Grund hat mich mein Arzt ja auch hierher ans Ende der Welt geschickt. Aber meinen Laptop, den konnte er mir nicht verbieten.« Sie lachte herzlos. »Kommen sie, ich zeige ihnen ihr Zimmer. Es ist besonders schön und liegt nach hinten auf die Koppeln raus. Wenn morgens der Nebel steigt, einfach herrlich, sage ich ihnen. Übrigens: wir sagen hier alle du. Sind sie damit einverstanden?« »Nein, bin ich nicht. Wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, den Abstand zu wahren. Und das wird sich auch hier nicht ändern« schnaufte sie, während sie hinter Monika her stolzierte. Wow, das kann ja heiter werden dachte Monika und hoffte, dass dieser Gast entweder nur einen schlechten Tag hatte oder, falls nicht, ihr nicht allzu oft begegnen würde. »Haben sie Reitstunden gebucht, Fräulein Meier? Ich hab das grad gar nicht auf dem Zettel« hörte sie sich auch schon fragen. »Gott bewahre, nein. Ich kann nicht reiten und ich mag auch keine Pferde.« »Warum sind sie dann hier?« »Mein Doc hat bei mir einen Burnout diagnostiziert, hah, nur weil ich zu fleißig bin und in letzter Zeit etwas energielos. Können sie sich das vorstellen?« »Das ist natürlich nicht so gut, aber dann werden sie sich hier ganz sicher erholen. Es ist Frühling und alles fängt wieder an zu leben, die ersten Fohlen kommen bald. Was arbeiten sie denn?« »Ich wüsste nicht, was sie das angeht, aber ich bin Maklerin.« Schnaufen. »Und zwar eine sehr gute.«




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