Das neue Buch geht weiter - Kleine Einblicke...

Also, wenn ich eines immer gemacht habe, war es Schreiben. Beruflich habe ich so einiges gemacht, nie war ich mit so viel Herzblut dabei, wie beim Schreiben. Ich brauche Abwechslung, fange viel an und lasse es auch schnell wieder fallen, wenn ich keine Ergebnisse sehe. Das ist leider ein Schwachpunkt meinerseits. Doch beim Schreiben kommt es mir zugute, denn so viele Ideen wollen umgesetzt werden. Und Schreiben tu ich schon seit meiner Kindheit. Erst habe ich meinen Teddys etwas erzählt, kleine Geschichten, meistens mit Tieren und viel Phantasie. Dann musste mein Hundchen dran glauben und als Zuhörer herhalten, gefolgt von meiner Lehrerin, die mir vorschlug, Autorin zu werden.

Aber warum schreibe ich das alles eigentlich? Es ging mir gerade einfach durch den Kopf, während ich eine kurze Schreibpause machte. Und da ich schon eine Weile nichts auf meiner Seite gepostet habe, dachte ich, das könnte ich ja mal schreiben, ein wenig von meiner "dunklen" privaten Seite erzählen.

Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist mein neuer Roman. Eine tolle und sicher sehr romantische Idee mit Klischeegenuss (lach). Arme trifft Reichen... Aber weisst Du was, ich zeige Dir hier auf dieser Seite eine kleine exklusive Leseprobe... Na, Lust und Zeit zum Schmökern?!

Unbearbeitete unfertige erste Seiten:


Maggie war ziemlich angespannt und ihr Magen unterstützte ihr Unbehagen. Das Ziehen hatte seit Hamburg stark zugelegt.

Heute begann ihr neues Leben. Ein neues Umfeld, neue Freunde, ein neues Zuhause, eine neue Arbeit und weit und breit kein Mann, der sie verletzen konnte. Sie zog bei ihrer Cousine ein und darauf war sie besonders gespannt, denn früher, als sie Kinder waren hatte es nicht immer so gut geklappt so nah beieinander zu sein. Ihre Cousine war ohne ihre Eltern in Maggies Familie aufgewachsen, sie waren eher wie Schwestern. Melanie war ganz anders als Maggie, viel forscher, sie wusste, was sie wollte und erreichte es auch meistens. Und nicht immer nahm sie dabei Rücksicht auf andere.

Maggies Blick wanderte während der Fahrt über die vielen Äcker und Seen, an denen sie vorbeifuhr. Sie zogen ebenso schnell weiter, wie ihre Gedanken. Hoffnung, Freude und Aufregung wechselten sich in stetigem Kreislauf ab, kein Wunder, dass ihr Magen rebellierte. Je näher sie ihrem Ziel allerdings kam, umso mehr blieb nur noch die Angst. Angst vor der Zukunft und ihrer eigenen Courage. Mit jedem Kilometer wuchs diese Angst wie Unkraut im Garten und überwucherte die bunten Blumen, die ihre hoffnungsvollen Gedanken waren.

Maggie erinnerte sich an den Horror der letzten Jahre und wie sie dem Ganzen entkommen konnte. Alles erschien ihr so bildlich vor Augen, als fände es gerade in diesem Moment statt. Sie schüttelte sich kurz bei den schmerzlichen Momenten, holte tief Luft und sah wieder in die Ferne. Nein, dass alles war vorbei und ein wunderschönes, aufregendes und spannendes Leben lag vor ihr. Hoffte sie.

Der Frühling war die beste Zeit für einen Neuanfang. Alles fing an zu blühen und auch die Tiere zeigten sich. Die Welt wurde immer mehr in eine bunte Decke eingehüllt. Es musste ein gutes Zeichen sein. Und hingegen der Meinung ihrer Schwester konnte man auch mit Anfang vierzig einen Neubeginn starten. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Vielleicht sah ihre Schwester das so, weil sie erst Anfang dreißig war und selbst so viel erreicht hatte, dass eine Veränderung gar nicht für sie in Frage käme. Doch auch wenn es in Maggies Fall eine jahrelange Tortour war, kann es bei anderen von heute auf morgen kommen.

Nur noch eine knappe Stunde und der Zug würde in den Bahnhof „Neues Leben“ in „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ einrollen. Nur noch eine Stunde und sie würde endgültig den Schalter ihres Lebens umlegen.

Wie hat Dir der erste Text gefallen, die ersten Seiten? Ich werde nun regelmäßig von meiner Protagonistin erzählen. Wenn Du Lust hast, laß Dich mal wieder blicken ;)


Ich liebe das Schreiben, ehrlich gesagt, möchte ich nichts anderes mehr machen, mal abgesehen von meiner Tierschutzarbeit bzw. dem Gnadenhof. Aber das ist ein anderes Thema...




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© Charlene Mc Kennie